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Raum 11 TBA
09:00 - 18:00
Dienstag, 22.09.2026
Die Umweltinformatik befasst sich interdisziplinär mit der Analyse und Bewertung von Umwelt¬sach-verhalten. Sie findet ihre wichtigsten Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung (Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Wasser¬mana¬ge¬ment etc.). Weitere Anwendungsfälle entstehen durch die Optimierung von Produktions- und Konsumprozessen mit Blick auf erhöhte Nachhaltigkeit und besseren Schutz der natürlichen Ressourcen (Betriebliche Umweltinformationssystemen, Kreislaufwirtschaft u.a.). Überlappungen ergeben sich mit der Agrar-, der Hydro- und der Energieinformatik sowie im Bereich Green IT. Es gibt Wechselwirkungen mit Themen wie Klimawandel und -resilienz, Energiewende, Biodiversität, aber auch zu Tech¬no¬lo¬gie¬¬trends wie Smart Cities, Smart Agriculture, Smart Mobility oder Smart Grids. Aus IT-Sicht spielen dabei traditionell Simulationsmodelle, Geographische Informationssysteme, Umweltmonitoring und Fernerkundung eine große Rolle.
Die Umweltinformatik betrachtet komplexe Prozesse in Ökosystemen, deren Verhalten nicht vollständig verstanden ist und nur approximativ verarbeitet werden kann und bei deren Beobachtung häufig mit Unsicherheit und Vagheit umgegangen werden muss. Zusätzlich müssen häufig auch die Einflüsse weiterer komplexer Systeme mit einbezogen werden, z.B. Wetter und Klima, wirtschaftliche oder soziale Prozesse. Entscheidungen in Anwendungsfällen (wie Planungsverfahren, Notfall-management, Politik¬gestaltung) erfordern schwierige Abwägungen mit Fach- und Erfahrungswissen.
Die Verwendung von KI-Methoden drängt sich also auf. Für den Workshop KIU-2026 laden wir daher Teilnehmende aus Forschung, Entwicklung und Anwendung ein, um ihre Fragestellungen, Lösungen und Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.
Aus technischer Sicht beziehen wir die gesamte Breite der KI-Methoden mit ein, also symbolische und subsymbolische KI, regelbasierte Systeme, maschinelles Lernen, digitale Zwillinge, große Sprachmodelle , agentische KI u.a.m.
Workshopchairs: